Giersch – des einen Freud, des anderen Leid

Pesto des Wildkrautes ist schnell und einfach selbst gemacht

Für die einen ist er ein lästiges Unkraut, das sich wegen seiner unterirdischen Wurzelausläufer rasend schnell vermehrt und als unverwüstlich gilt. Für die anderen ein Wildkraut, das in der Küche durch seinen milden Geschmack nach Möhre und Petersilie vielseitig einsetzbar ist: Giersch. Im Frühjahr ist er eine der ersten Pflanzen, die sich im Garten breit macht. In unserer Mediathek zeigt Qualität-vom-Hof-"Bäuerin Michaela Engelhardt, wie sich aus Giersch ein schmackhaftes Pesto zubereiten lässt. Schauen Sie ihr über die Schulter. Unser neues Video verrät Tipps und Tricks.

Gierschpesto selbst gemacht

Zutaten:
50 g Gierschblätter (keine Stiele)
Nach Belieben einige Petersilienblätter
150 ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl
1/2 TL Salz
3 EL gehackte Walnüsse
50 g Hartkäse aus der Region

Zubereitung:
Blätter waschen, gut abtropfen lassen und in ein hohes Gefäß (z.B. Messbecher) geben. Öl dazu schütten und mit dem Pürierstab fein pürieren. Dann Salz, Nüsse und Käse dazugeben und nochmal pürieren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.

Das Pesto hält sich circa zwei bis drei Wochen im Kühlschrank. Für eine längere Haltbarkeit (bis zu 2 Jahre) füllen Sie das Pesto in Gläser, verschließen sie und kochen sie für 15 bis 20 Minuten bei 90°C ein.
Für ein schnelles, kostengünstiges und nährstoffreiches Essen kochen Sie Nudeln, erwärmen das Pesto und vermischen beides. Sehr gut schmeckt dazu ein Salat. Guten Appetit!

Das Rezept können Sie hier als PDF herunterladen.